Über Jürgen Becker

Ich habe mit MANATNET und UNITEDINTERIM zwei innovative Unternehmen im Interim Business der DACH-Region aufgebaut und bin Insider im Interim Management-Geschäft, war Gründungsmitglied des AIMP und bis 2017 Co-Autor der jährlichen AIMP-Providerstudie.
Freitag 12. Juli 2013

EHRLICHE PREISE AUF ALLES – AUSSER TIERNAHRUNG!

Quelle: www.piqs.de © Fotograf: Erbitux – Titel: Ein Freund

 

Tatsächlich hat es Leute gegeben, die MANATNETs Jubiläums-Bonus zum Anlass nahmen, mein Unternehmen mit dem Praktiker-Baumarkt gleichzusetzen. Nicht ohne zu versäumen, ein seherisches „Sie werden schon sehen, was Sie davon haben…!“ hinterherzuschieben.

 

Und obendrein: MANATNET macht solch ein Teufelszeug ja nicht zum ersten Mal!

 

Noch heute gibt es Wettbewerber, denen unser Solidaritätsabschlag aus dem Januar 2009 (!) die Zornesröte ins seriöse Gesicht treibt. Wir erinnern uns: Im letzten Quartal 2008 brach die deutsche Wirtschaft im Zuge der Lehmann-Pleite und der Kollateralschäden massiv ein. Es gab Automobilzulieferer, die mir davon berichtet hatten, ihre Aufträge seien um fünfzig Prozent weggebrochen. Beispiellos in der deutschen Wirtschaftsgeschichte!

 

Wir wissen, wie´s dann weiterging. Zwar steht die deutsche Wirtschaft inzwischen wieder gut da – und auch MANATNET hatte folgerichtig den Solidaritätsabschlag im April 2010 zurückgenommen. Vorher half die Regierung jedoch massiv – unter anderem mit Abwrackprämien und mit einem deutlich verlängerten Kurzarbeitergeld, das zudem auch noch für jedes Unternehmen geöffnet wurde, dessen Geschäft auch nur die Randbereiche der Automobil- oder Metallindustrie sowie des Maschinenbaus ankratzte.

 

Formulieren wir´s anders: Der deutsche Michel vulgo Steuerzahler half den Unternehmen massiv.

 

Dass dann ein Interim-Provider seinen im Vergleich nur mit dem Elektronenmikroskop erkennbaren Beitrag zur Hilfe leisten wollte. Nun, das ging ja mal gar nicht! Wo samma denn hier?

 

Schon damals diente der Baumarkt als praktikable Klatsche gegen MANATNET.

 

Wie dann erneut zum Jubiläumsbonus im Mai.

 

Und gestern meldete Praktiker Insolvenz an…

 

Seitdem tickt hier auf meinem Schreibtisch ein Kurzzeitmesser. Ich werde ihn in dem Moment stoppen, wenn sie hier ankommt, die Botschaft: „Und genau das steht MANATNET auch bevor!“

 

Nun denn, Ihr Lieben: Praktiker meldet Insolvenz an aufgrund jahrelanger Verluste, Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit. Und Praktiker ist der einzige Baumarkt, bei dem nicht die Eigentümerfamilie letztlich das Sagen hat.

 

MANATNET ist die nächsten drei Jahre zahlungsfähig, selbst wenn wir in den kommenden beiden Jahren nicht ein einziges Interim Mandat besetzen sollten. Mein Unternehmen schreibt ausnahmslos schwarze Zahlen, seitdem ich das Unternehmen zum Ende des Jahres 2009 übernommen habe (War das nicht das Jahr mit dem Solidaritätsabschlag…?).

 

Die smarten unter meinen Wettbewerbern haben dann aber noch immer einen Pfeil im Köcher: „Ha, aber MANATNET weist in der Bilanz noch Schulden aus!“

 

Klar, Jungs. Aber das ist alles Eigentümer-, alles mein Geld! Wo wäre es derzeit besser investiert als in MANATNET!?

 

Wie kommentierte Karl-Erivan Haub, Chef des OBI-Mutterkonzerns Tengelmann die Praktiker-Pleite gestern (Quelle: faz.net):

 

„Der Drogenabhängige ist gestorben“, sagte Haub mit Blick auf Praktiker weiter. Die Rabatt-Strategie der Kette sei nicht aufgegangen: „Man muss immer mehr geben, damit man einen Kick hat.“ Die Verbraucher wollten vielmehr „ehrliche Preise“.

 

„Ehrlich“ heißt das Zauberwort: So einfach ist das – und genau dafür steht MANATNET von Anfang an:

 

Ehrliche Preise auf alles – außer Tiernahrung.

 

Freitag 05. Juli 2013

INTERIM MANAGEMENT: DIE ZUKUNFT VERSCHONT NIEMANDEN!

 

Quelle: www.piqs.de © Fotograf: Beverly & Pack – Titel: Fly Me to the Moon, by way of a Hot Air Balloon

Das Interim-Geschäft soll sich laut DDIM in den kommenden zehn Jahren verdreifachen. Ich teile diese Einschätzung.

 

Die DDIM nennt dafür viele gute Gründe, die allesamt nachvollziehbar, wenn nicht gar überzeugend sind.

 

Besonders teile ich dies:

 

„Die demografische Entwicklung in Deutschland führt dazu, dass die Kompetenzen von Managern und Fachleuten zu wertvoll werden, als dass sie dauerhaft nur in einer Organisation genutzt werden. Mehr und mehr wird die Wirtschaft auf die vorhandene, punktgenau passende Expertise zugreifen.“ (Quelle: Düsseldorfer Abendblatt; „Interim Management: Die Erfolgsgeschichte geht weiter“)

 

Die Unternehmen jedoch sind momentan noch so weit weg von dieser Sichtweise, wie nur eben denkbar!

 

Dennoch: Schauen wir mal gemeinsam in die Kristallkugel:

 

Wir sind im Jahr 2023. Das Interim-Geschäft steht für ein Geschäftsvolumen von irgendwo zwischen 5 und 6 Milliarden Euro.

 

Mehr Interims Manager – vielleicht 15.000 für die erste und zweite Ebene (DDIM-Erwartung). Möglicherweise 60.000 insgesamt, wenn wir breitere Definitionen zugrunde legen.

 

Alle suchen Mandate – zu immer noch 75 Prozent über die eigene Akquisition. Als Reaktion darauf haben die Unternehmen diese Akquisitionsbemühungen den traditionellen Bewerbungen gleichgesetzt, an einer Stelle konzentriert und in den eigenen Personalabteilungen die Gruppe „Recruiting von Interim Managern“ aufgebaut. Sie haben jedoch festgestellt, dass ihnen auch dafür die richtigen Leute fehlten.

 

Als bewährte Lösung wurden entsprechend erfahrene Mitarbeiter dort abgeworben, wo sie zu finden waren: Bei den Interim-Providern. Der Folgeeffekt Nr.1: Einige Interim-Provider gingen in die Knie, weil die Leistungsträger verloren gingen. Der Folgeeffekt Nr. 2: Die Gehälter für solche Mitarbeiter steigen auf breiter Front – auch für die Interim Provider.

 

Wie vor zehn Jahren bauen jedoch die meisten Interim Manager nach wie vor nicht auf die eigene Akquisitionsstärke. Allerdings ist die Vertriebsorientierung der Interim Manager, die in den vergangenen zehn Jahren in dieses Geschäft eingestiegen sind, besser geworden.

 

Dreimal so viele Interim Manager haben – platt vereinfacht – zu einer Verdreifachung der Pools der Interim Provider geführt. Die historische Werbebotschaft „Wir kennen alle unsere Interim Manager persönlich“ hat daher inzwischen den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verloren.

 

Die Wachstumsperspektiven hatten in der jüngeren Vergangenheit weitere Marktteilnehmer dazu verleitet, in das Interim-Providing einzusteigen – in der trügerischen Hoffnung auf schnell verdiente Euro-Vermögen bei vermeintlich minimalen Einstiegsbarrieren.

 

Es hat sich jedoch gezeigt, dass das neue Volumens-Geschäft nicht länger mit den Verhaltensmustern der Gründerzeit zu beherrschen war – zudem, fatalerweise, auch die Interim Manager selbst (immerhin die Leistungserbringer in diesem Geschäft) spürbar höhere Ansprüche an die Provider stellten: An Transparenz, Offenheit und Fairness sowie ein professionelles Kommunikationsverhalten. Mit anderen Worten: Die Interim Manager forderten Kundenorientierung ein.

 

Die hierfür erforderlichen Investitionen wollten oder konnten viele neue und auch ein paar „alte“ Provider nicht erbringen. Daraufhin hat sich der Markt weiter bereinigt: Einige große Interim-Provider und einige auf Nischen spezialisierte Anbieter blieben übrig.

 

Das Thema Qualitätssicherung, das die strategische Ausrichtung der Interim-Provider richtigerweise in den Jahren 2013 bis 2017 beherrschte, war nicht länger durchzuhalten. Selbst den Unternehmen fehlte die Fantasie, sich vorzustellen, dass 60.000 Interim Manager ausnahmslos Spitzenqualität liefern würden.

 

Für die knappe Resource Mitarbeieter haben sich die Interim-Provider daraufhin zu professionellen Zulieferen der Personalabteilungen in den Unternehmen entwickelt. Inzwischen haben sich – analog der Automobilindustrie – Tier 1 bis 3 Provider herausgebildet. Sie sind den Unternehmen in deren wichtige Auslandsmärkte gefolgt.

 

Und für noch etwas fehlt den Unternehmen schon seit einiger Zeit jede Fantasie: Providermargen von 33, 40 oder gar 50 Prozent weiterhin zu akzeptieren.

 

Räumen wir geschwind die Kristallkugel beiseite – dennoch gilt:

 

Interim Management: Die Zukunft verschont niemanden!

 

Freitag 28. Juni 2013

MANATNET BLEIBT ABSOLUT ZUVERLÄSSIG

 

Quelle: www.piqs.de © Fotograf: Koshy Koshy – Titel: Strange Things Are Happening These Days!

Was treibt einen Interim-Insider regelmäßig auf ein Blog für Freelancer? Nun, dieses Blog ist wohl von einiger Relevanz, sonst würden mich die Themen nicht ansprechen.

 

Ich sage es ausdrücklich: Timo Bock und ich folgen uns gegenseitig auf Twitter – das ist es aber auch. Wir haben keine gegenseitigen Marketingaktivitäten für das jeweils andere Blog vereinbart oder etwas in dieser Art. Dennoch gehe ich heute schon wieder auf das 4freelance-Blog ein, dessen Gastbeitrag in dieser Woche von Alexander Meneikis kommt und der überschrieben ist mit „Tatsächlich ein simples Erfolgsrezept“.

 

Ich zitiere auszugsweise:

 

„Es ist nicht übermäßig schwer, weiter zu kommen. Neulich habe ich meinen Track Record mal Revue passieren lassen – gar nicht so übel…

 

Wie habe ich das geschafft? Sehr gerne würde ich jetzt ein spektakuläres „Geheimnis“ lüften. Habe aber keins. Ich habe einfach immer weiter gemacht.

 

Wenn es ein „Geheimnis“ gibt, dann dieses: Verhalten Sie sich einfach NICHT vollkommen bescheuert.

 

Voraussetzung jedes wirtschaftlichen Erfolges ist natürlich, dass Sie einen Nutzen bieten, den Ihre Zielgruppe subjektiv als relevant erachtet. Ohne diese Voraussetzung ist jede weitere Strategie nutzlos.

 

Wenn Sie einen Rückruf ankündigen, führen Sie ihn tatsächlich aus.

 

Wenn Sie einen Termin haben, erscheinen Sie dort tatsächlich.

 

Wenn Sie eine Zusage gemacht haben, halten Sie sie ein – dazu gehört natürlich, vorher zu wissen, was Sie einhalten können und was nicht.

 

Wenn Sie einen Fehler gemacht haben, bringen Sie ihn wieder in Ordnung. Falls der Kunde es bemerkt hat, gestehen Sie den Fehler ein und wieseln nicht darum herum.

 

Klingt banal? Ist es.

 

Es verblüfft mich aber, wie viele Unternehmer diese einfachen Dinge nicht tun.

 

Entweder sie arbeiten sich ab, ihren Nutzen den falschen Leuten anzubieten (die diesen Nutzen subjektiv nicht als relevant erachten), oder sie sind durchweg unzuverlässig.

 

Unzuverlässigkeit ist der Normalfall.

 

Unschärfe in der Kommunikation ist der Normalfall.

 

Wer sich kontinuierlich nicht-behämmert verhält, ist die begehrte Ausnahme.“

 

Soweit das Zitat.

 

Ich könnte ihn umarmen, Herrn Meneikis!

 

In meinem Blog bin ich auf diese Unzuverlässigkeit mehrfach und zu unterschiedlichen Anlässen eingegangen. Und mir wurde „Larmoyanz“ vorgehalten. Weil ich diese Unzuverlässigkeit kritisiert, ja angeprangert habe.

 

Die Älteren unter uns erinnern sich: In längst vergangenen Zeiten war Zuverlässigkeit eine der „deutschen Tugenden“ schlechthin! Sie hatte einst Premiumpreise gerechtfertigt.

 

Wenn heute mein Gegenüber seine eigene Zusage – und sei es nur für einen Rückruf – einhält, erschrecke ich fast! Aus meiner Sicht gilt das für Unternehmer gleichermaßen wie für Unternehmen. Denn dies ist ein menschliches Verhaltensmuster – ganz unabhängig davon, wer das ist und wo der Mensch arbeitet.

 

Es bleibt die Frage: Was hat zu diesem (neuen) Verhaltensmuster geführt? Auch wenn die Antwort müßig ist, sie interessiert mich doch brennend. Denn ich möchte gern verstehen, weshalb wir die Grundlage jeden „vernetzen Arbeitens“ verraten, wo wir doch unermüdlich von einer „vernetzten Welt“ sprechen.

 

Für den Minister der Finsternis ein seltenes Unterfangen, muss ich daher Herrn Meneikis ohne jede Einschränkung zustimmen: Unzuverlässigkeit ist der Normalfall. Welch´ eine traurige neue „Norm“!

 

Da wirken Sie dann schon als Super-Typ, wenn Sie sich genau so eben nicht verhalten. Und das ist ein an Banalität tatsächlich kaum zu überbietendes Erfolgsrezept. Es bleibt die Frage: Weshalb machen das so entsetzlich wenige?

 

Und dann habe ich schon gehört: Antworte nicht so schnell! Dein Gegenüber könnte glauben, dass Du das ganz leicht machen kannst. Und das entwertet Deine Arbeit gegenüber Deinem Kunden.

 

Donnerwetter!

 

Da halte ich mein Unternehmen lieber ganz banal ausgerichtet und dicht an Herrn Meneikis:

 

MANATNET bleibt absolut zuverlässig.

 

Freitag 21. Juni 2013

AGENTUREN: LETZTLICH WOHL DOCH NICHT SO SCHLECHT!

Quelle: www.piqs.de © Fotograf: D. Sharon Pruitt – Titel: Eye Surprise

In meinem Interim Management-Blog habe ich das noch nie gemacht: Heute mache ich es!

 

Ich antworte in meinem Interim-Blog auf einen Beitrag in einem Blog für Freelancer. Dieser andere Blogeintrag ist überschrieben „Das passt mir an Recruiting Agenturen nicht“ – ein Gastbeitrag von Robert Flachenäcker, veröffentlicht im Blog von Timo Bocks 4freelance.

 

Herr Flachenäcker richtet seinen Beitrag an „Liebe Kolleginnen und Kollegen, Agenturen…“. MANATNET gilt in diesem Markt als Agentur. Daher fühle ich mich angesprochen – und deshalb regiere ich heute.

 

Herr Flächenäcker unterteilt seinen Text in fünf Blöcke: Ich empfehle, jeden Block im Original zu lesen, weil ich darauf eingehen werde:

 

1. Die Margen sind zu hoch:

 

Nun ist es ein hoffnungsloses Unterfangen, zu erwarten, dass derjenige, der zahlen soll, die Margen als „zu niedrig“ bezeichnen würde. In dem wirtschaftlichen Rahmen, in dem wir leben, versuchen – welche Erkenntnis! – beide Parteien, für sich das Beste zu erreichen: Der Kandidat möchte möglichst wenig abgeben, die Agentur möchte möglichst viel erhalten. In einer partnerschaftlichen Ausrichtung werden sich beide Parteien exakt in der Mitte treffen. Weshalb? Weil sich dann keiner als Verlierer oder übervorteilt fühlt.

 

Nun stellt Herr Flachenäcker fest (!), „10 bis 15 % Marge reichen aus“ – begründet wird die Feststellung jedoch in keiner Weise. Die Betriebswirte unter uns werden zudem darauf hinweisen: Eine Spreizung innerhalb der Marge von 33 oder 50 Prozent – je nach Betrachtungsweise. Ein Schuss ins Blaue?

 

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Sie können als Agentur letztlich mit 15 Prozent hinkommen, wenn Sie den eigenen Laden beinhart auf Effizienz getrimmt haben. Ich überlasse es meinen Lesern, zu werten, welche Agenturen sie als beinhart effizient aufgestellt ansehen.

 

Sobald Sie aber auf den Feldern Qualität, Technologie und Innovation führend sein wollen, geht das nicht mehr. Auch hier weiß ich, wovon ich rede!

 

2. Recruiter geben wenig und nehmen viel:

 

Herr Flachenäcker kritisiert, Agenturen seien keine „Vertriebspartner für uns, sondern nur für sich“. Mit Verlaub, Herr Flachenäcker: Hier irren Sie gewaltig! Agenturen „vertreiben“ ausschließlich „Euch“, die Leistungserbringer, und niemals „sich“ selbst! Ich habe noch keinen Kunden erlebt, der die Agentur „kaufen“ wollte, dafür wollten alle ausnahmslos Interims Manager „kaufen“. Und: „Verhökern“ lassen sich die Kunden ohnehin nichts – zumindest nicht die, die ich kenne.

 

Ebenso sicher ist es jedoch, dass eine Agentur, wenn sie denn professionell unterwegs ist, niemals Sie als Individuum „verkaufen“ wird, sondern stets nur als Teil wie auch immer gearteter Gruppen von Kandidaten vergleichbarer Qualifikation. Nur dann, wenn Sie der Einzige sind, der die geforderte Qualifikation mitbringt oder verfügbar ist, wird das anders sein – und die Agentur wird ihren Kunden darauf hinweisen.

 

Auf eine „Garantie“ zu hoffen, ist mutig – aber Sie deuten ja an, dass Ihnen das „viel Geld wert“ sei. Das werden Sie auch brauchen! Eine Garantie – in welchem Geschäft auch immer – wird es niemals kostenlos geben, weil Ihnen ein Dritter ein Risiko abnimmt, das Sie selbst nicht tragen wollen. Zudem meldet sich eine hintere Ecke in meinem Hirn: „Welche Auswirkungen hätte das auf den Tatbestand der Scheinselbstständigkeit?“

 

Zudem stelle ich mir die Diskussionen mit den Kunden vor: „Nein, Sie können nicht Kandidat X wählen! Sie müssen den Kandidaten A nehmen, denn ich hab dem eine Garantie gegeben!“ Es kann gut sein, dass Sie dann auf einen recht verstörten Gesichtsausdruck gegenüber treffen werden.

 

3. Knebel- und Ausschlussverträge:

 

Herr Flachenäcker schreibt: „Ein normaler Mensch kann einen Vertrag mit einer größeren Agentur eigentlich nicht schließen.“

 

Ich frage: „Herr Flachenäcker, weshalb tut ein normaler Mensch das dann – und boykottiert das nicht?“ Wo doch die eigene Freiheit ein, wenn nicht sogar der wesentliche Motivator für die Selbstständigkeit ist.

 

Ein nettes Gedankenspielchen: Was wäre, wenn alle Kandidaten solche Verträge boykottierten? Was wäre, wenn der komplette deutsche Markt dem (angelsächsischen) MANATNET-Modell folgte: Die Interim Manager erhalten das komplette Honorar vom Kunden und geben dann den MANATNET-Anteil ab – und das auch nur dann, wenn Cash tatsächlich geflossen ist?

 

4. Recruiter sind oft nicht in der Lage zu erkennen, was ihre Kunden wirklich benötigen:

 

Hier hat Herr Flachenäcker Recht. Für diese Schwäche gibt es jedoch ganz offensichtliche Gründe: Schauen Sie sich an, wer das „Recruiting“ in den Agenturen macht. Wie alt sind die Mitarbeiter? Welche Berufserfahrung bringen sie mit – außerhalb der Agentur-Szene? Wie viele Unternehmen oder Unternehmensbereiche haben sie selbst geführt?

 

Hinzu kommt: Auch auf Seiten der Kunden spielen nicht in jedem Fall die „Seniors“ mit, sondern Mitarbeiter, die oftmals nur die Kriterien (vulgo Texte) der Fachabteilung durchreichen. Eine professionelle Agentur wird deshalb oftmals zurück in die ersten Stufen der Prozesskette mit dem Kunden gehen, bevor Gespräche „auf Augenhöhe“ oder gar kritisch hinterfragende Beratung des Kunden überhaupt möglich sind.

 

Das erklärt aber nur zum Teil, weshalb die Kandidaten oftmals (und nicht hin und wieder) Projektanfragen erhalten, für die sie der falsche Kandidat sind.

 

Die Gründe sind auch hierfür ganz simpel: Schlechte Datenbanktechnik und schlecht gepflegte Datenbankinhalte.

 

Schlechte Datenbanktechnik können Sie einfach durch gute Datenbanktechnik ersetzen. Okay, Sie müssen viel Zeit investieren und obendrein viel Geld: Auch hier weiß ich, wovon ich rede. Mehr jedoch müssen Sie nicht machen. Ach ja, doch: Die 10-15 % Marge überdenken….

 

Schlechte Datenbankinhalte sind letztlich Sache der Kandidaten. Ja, ich meine das tatsächlich so, denn dies ist eine Bringschuld der Kandidaten! Immerhin reden wir hier von den „Verkaufsunterlagen in eigener Sache“. Je besser diese Unterlagen, je besser die Ergebnisse jeder Datenbankabfrage. Denn das GIGO-Prinzip ist unverändert gültig: Garbage in – Garbage out!

 

Eine gute Agentur wird ihre Partner-Kandidaten aber stets darauf hinweisen, dass die Unterlagen dabei sind, zu veralten. Und vielleicht wird sie das auch sogar dreimal machen, wie MANATNET. Dann aber, sollte dies alles ergebnislos verlaufen, auch die Geschäftsverbindung mit einem solchen Kandidaten kündigen.

 

Mit Schrotkugeln hat dieser Ansatz jedoch rein gar nichts gemein.

 

5. Verkaufen statt vermitteln.

 

Auch hier stimme ich Herrn Flachenäcker weitgehend zu. Ich kenne selbst genügend Markteilnehmer, die ganz offen von „Kandidaten einkaufen“ sprechen – eine Nebelkerze für „die Kandidaten im Tagessatz drücken“.

 

Auch hier, wie bei den Verträgen, gilt: Weshalb akzeptieren die Kandidaten das? Sie können doch ihre Zusammenarbeit auf Agenturen beschränken, die von Beginn an sagen, welchen Anteil sie berechnen werden. Hierzu gehört MANATNET – mit 25 oder eben den anfangs genannten 15 %.

 

Unterm Strich danke ich Herrn Flachenäcker für seinen Beitrag, weil er mir die Gelegenheit gibt, eine etwas differenziertere Sicht darzustellen. Jedem bleibt es selbst überlassen, welcher Sichtweise er eher zuneigt.

 

Offen bleibt jedoch die Frage: „Wenn Ihnen das an Recruiting-Agenturen alles nicht passt: Weshalb arbeiten Sie dann mit denen zusammen?“

 

Ein einfach gestrickter Geist wie meiner findet dafür nur eine überzeugende Antwort:

 

Agenturen: Letztlich wohl doch nicht so schlecht!

 

Freitag 14. Juni 2013

INTERIM MANAGEMENT: SABBATICALS ERSTMALS VOR VAKANZEN

 

Quelle: www.piqs.de © Fotograf: fotodruide – Titel: have a break

Was wären wir ohne Studien? Im Interim Management und darüber hinaus.

 

An einer neuen Studie zur Generation Y, also den nach 1980 Geborenen, bleibe ich hängen. Erstellt von PWC. Ein Name, dem ich noch vertraue.

 

Dort lese ich (Zitat aus der FAZ vom 7. Juni):

 

„…, dass ihnen der demografische Wandel und der zunehmende Führungskräftemangel auf dem Arbeitsmarkt Macht verleihen. Entsprechend fordernd treten sie Arbeitgebern gegenüber auf, setzen dabei andere Schwerpunkte als einst ihre Eltern. Statt nach Titeln und Dienstwagen fragen die Vertreter dieser Generation im Vorstellungsgespräch nach dem Zeitpunkt des ersten Sabbaticals.“

 

„Na, geht´s noch!?“, reagiert reflexartig eine Ecke meines Hirns. „Ruhig, Brauner!“, echot eine andere.

 

Es ist eine Binsenweisheit, dass die junge Generation vieles anders machen möchte, als die beiden vorangehenden Generationen – die sie typischerweise beide miterlebt oder miterlebt hat. Sie, die junge Generation, schafft, einem Pendel gleich, Gegenkräfte gegen all die Dinge, die sie als „nicht positiv“ – um das vorsichtig zu formulieren – empfunden hat oder immer noch empfindet. Die demografische Entwicklung mag das deshalb verstärken, jedoch ist sie sicher nicht der Auslöser.

 

Und so dürfen wir uns nicht wundern, wenn das uns vertraute Dasein unter gleichgesinnten Workaholics nicht länger „in“ ist.

 

Dennoch empfinde ich die Frage nach dem Sabbatical schon als krass –  letztlich eine modernsprachliche Verschwurbelung für die Frage: „Sagen Sie mal, bevor ich hier überhaupt anfange: Wann kann ich ein paar Monate aussetzen?“

 

Zusätzlich zum Urlaub, versteht sich!

 

Mit einem stillen Grinsen stelle ich mir die Reaktion von Karl Heinz Achinger, damals Chef vom debis Systemhaus, auf ein solches Ansinnen während meines Bewerbungsgespräches vor. Wahrscheinlich hätte er sich in seinem Sessel zurückgelehnt und ein unergründliches Lächeln aufgesetzt …

 

Dennoch, auch das ist mir klar, stehen wir wohl alle vor diesem Phänomen der Generation Y. Und da wir die Generation Y nicht werden ändern können, werden wir uns auf sie einstellen müssen.

 

Und je länger ich darüber nachdenke, umso mehr möchte ich alle Ypsilons umarmen und ihnen zurufen: „Ja, Kinder, recht so!“

 

Nicht, dass ich glaube, dass Deutschland im Wettbewerb mit anderen Ländern dadurch gestärkt würde.

 

Aber unser Interim-Geschäft!

 

Vor meinem geistigen Auge sehe ich mich mit meinem Freund Thorsten Becker die AIMP-Providerstudie 2023 präsentieren. Auch Thorsten inzwischen ergraut – ich am High-Tech-Rollator. Auf Burg Schwarzenstein.

 

Der Titel zur Präsentation der fabulous Becker-Daddies lautet:

 

Interim Management: Sabbaticals erstmals vor Vakanzen!

 

 

Freitag 07. Juni 2013

INTERIM MANAGEMENT IST JA GAR NICHT SO KOMPLIZIERT, WIE ICH DACHTE!

 

Quelle: www.piqs.de © Fotograf: Sean Rogers – Titel: Liquid Rainbow

„…, aber ich habe noch gar keine Ahnung vom Interim Management!“

 

Was sind wir immer stolz auf unser Spezialistenwissen! Durchaus zu Recht, wie ich denke.

 

Jedoch läuft jedes Spezialistenwissen Gefahr, vom Rest der Menschheit nicht verstanden zu werden. Sie glauben mir nicht?

 

Stellen Sie sich bei Gelegenheit mal in eine Runde von hochqualifizierten IT-Leuten, Maschinenbauern oder Chirurgen. Dann verstehen Sie, was ich meine.

 

Selbstverständlich gilt das auch für uns, die wir uns zu den Spezialisten, zu den Insidern im Interim-Geschäft zählen.

 

Und, das gebe ich gerne zu, reagiere ich doch regelmäßig verblüfft, wenn ein Kunde heute noch signalisiert oder gar mutig kommuniziert: „Ich hab´ keine Ahnung vom Interim Management!“

 

Aber ich bin geschult genug, um meine Reaktion zu registrieren. Regelmäßig rufe ich mich dann zur Ordnung – und ich stelle mich auf den fiktiven, „normal ausgebildeten Abiturienten“ mir gegenüber ein: Eine ungemein wertvolle Orientierungshilfe aus längst vergangenen Tagen des Verkaufstrainings.

 

Das hilft beiden Parteien. Seit Jahren.

 

Denn das legt einen Hebel um in meinem Kopf:

 

– Kein Jargon, denn der Kunde soll mich verstehen: Es ist erstaunlich, wie viele Begriffe unter Insidern eindeutig sind – und von allen anderen schlichtweg nicht verstanden werden. Glauben Sie nicht? Wahrscheinlich haben Sie noch nie mit Ihrer Bank einen „Delayed Step-up Swap“ verhandelt oder den „Take-along“ vergessen zu regeln, als Sie das letzte Mal ein Unternehmen erworben haben. Aber: Wer hat schon den Mut, zu sagen: „Tut mir leid, ich verstehe Sie nicht!“. Die meisten von uns sind so geprägt, dass sie eine solche Aussage als Zeichen der Schwäche ansehen werden. Deshalb fragen wir nicht nach. Und genau an dieser Stelle haben Sie Ihren Kunden verloren.

 

– Helikopterflug, denn der Kunde braucht noch keine Details: Es ist erstaunlich, wie viele Insider mit Detailwissen glänzen wollen und ihren Kunden prompt mit ihrem Detailwissen zudecken – manchmal denke ich: Bis sein Haupt ermattet auf dem Konferenztisch aufschlägt. Anstatt den Kunden erst einmal „ins Bild“ zu setzen, in dem er sich dann auch zurechtfinden kann. In aller Regel erschrecken Sie dadurch Ihren Kunden, dem eben dieses Detailwissen fehlt. Viele Menschen fühlen sich dadurch reflexartig dumm – und nur wenige Menschen wissen über diesen Reflex. Zu besten Zeiten der Transaktionsanalyse von Berne lag genau in diesem Reflex der Grund fürs Scheitern: „Ich bin nicht dumm – aber Du bist böse!“

 

– Du bist wichtig – nicht ich: Diese Selbstverständlichkeit im vertriebsorientierten Denken steuert alles Übrige. Und führt zu zahlreichen Fragen von meiner Seite während des Gesprächs:

 

„Hab ich mich einigermaßen verständlich ausgedrückt?“

 

„Was ist aus Ihrer Sicht noch nicht genug behandelt?“

 

„Welche Frage beschäftigt Sie im Augenblick darüber hinaus?“

 

„Was sollten aus Ihrer Sicht die nächsten Schritte sein?“

 

Um nur einige zu nennen.

 

Gut fühle ich mich, wenn der Kunde unser Gespräch so beendet, wie kürzlich die verantwortliche Mitarbeiterin eines Großkonzerns:

 

Interims Management ist ja gar nicht so kompliziert, wie ich dachte!“

 

Freitag 31. Mai 2013

LIEBER GOTT, LASS SOLCHE KUNDEN REGNEN!

Quelle: www.piqs.de © Fotograf: Brian Snelson – Titel: Leaf on my car

Ein wenig überraschend: Der Mai war ein sehr aktiver Monat für das Interims Management-Geschäft von MANATNET. Und das, obwohl der Monat Mai nur 16 Arbeitstage mit sich brachte. Das eine oder andere produzierende Unternehmen hatte mir gegenüber – leicht verzweifelnd – in den leeren Raum gefragt: „Wir wissen gar nicht, wie wir in diesem Monat die Produktion sicherstellen sollen!“

 

Die Arbeitnehmer sahen das naturgemäß anders. Und doch wurde die Produktion wieder sichergestellt – wie jedes Jahr.

 

Eine neue Geschäftsidee schlug auf – genialer Prägung! Wir überlegen, wie wir dort mitmachen können. Gleichzeitig habe ich große Sorge, dass der Markt, die Kunden, noch nicht reif genug dafür sein könnten.

 

„Aber der Leidensdruck der Unternehmen ist enorm!“, argumentierte mein Gegenüber.

 

„Ich glaube das in keiner Weise“, hielt ich dagegen. Ich glaube, ja, dass die Unternehmen in Deutschland das eine oder andere Problem haben. Mitunter gehören hierzu durchaus Probleme massiver – vereinzelt existenzgefährdender Prägung. Aber flächendeckender Leidensdruck? Eher nicht.

 

Und so schieben nach wie vor einige Unternehmen Interim-Projekte an – und kommen in den nächsten vier bis acht Wochen keinen Schritt weiter. Und ich glaube inzwischen, dass sie nicht einmal überrascht wären, wenn ich ihnen sagte: „Tut mir leid, aber wir haben Ihr Projekt auf unserer Seite inzwischen aus der Pipeline gestrichen. Wenn Sie hinwarten möchten, dann ist das Ihr gutes Recht – und niemand hier nimmt Ihnen das übel. Aber ein Interim-Provider ist in einem solchen Fall nicht der richtige Partner für Sie.“

 

Und dann gibt es Kunden, da geht das zack-zack: Anfrage – Suchprofil – Recherche – vorgeschlagene Kandidaten – Telefoninterviews – persönliche Interviews – Vertrag – Arbeitsaufnahme. Fertig!

 

Am November-gleichen Regentag nach Fronleichnam, einem der berüchtigten Brückentage im Mai (der, liebe Jugendliche, rein gar nichts mit einem „frohen Leichnam“ zu tun hat!), ziehe ich in Gedanken meinen wasserdichten Hut vor diesen Kunden:

 

Lieber Gott, lass solche Kunden regnen!

 

Freitag 24. Mai 2013

AUCH EIN KREATIVER KOPF IST MAL MATT!

Quelle: www.piqs.de © Fotograf: Zeppelin – Titel: Winterzoo!!

 

Letzten Freitag fiel mein Blogeintrag aus – fast hätte ich geschrieben: Ins Wasser! Meinen treuen Lesern ist das natürlich aufgefallen. Nein, alles in Ordnung!

 

Tatsächlich habe ich fast zwei Wochen Urlaub genommen: Meine Frau ist noch immer ein wenig verstört – ist das doch so gar nicht typisch für mich. Wer das vertiefen möchte: EINE TYPISCHE WOCHE IM INTERIM MANAGEMENT.

 

Ich gebe gern zu: Hirn, Herz und Seele mussten neue Kraft schöpfen.

 

Okay, jeder, der mich kennt, weiß, das bedeutet nicht, dass ich rein gar nichts mehr tue. Andere mögen das anders sehen, aber ich will das gar nicht!

 

Und folglich haben wir während der letzten Tage ein Mandat besetzt – und zwei weitere Anfragen von Kunden bedient. Und drei neue Interims Manager aufgenommen.

 

Aus dem Urlaub heraus. Ohne dass der Urlaub dadurch beeinträchtigt worden wäre.

 

Aber dieses „Herunterfahren“ hat doch dazu geführt, dass mein Hirn am vergangenen Freitag keinen Blogeintrag gebären konnte. Zumindest keinen, der der Erwartungshaltung meiner Leser gerecht geworden wäre.

 

Ich gebe gern zu: Das ist eine erstaunliche Erfahrung für mich!

 

Ich bitte deshalb um Nachsicht:

 

Auch ein kreativer Kopf ist mal matt!

 

Freitag 10. Mai 2013

BELANGLOSES KOMMT NIE VON MANATNET!

 

Quelle: www.piqs.de © Fotograf: schlappohr – Titel: Ich bin soo müde

Sehr zum Leidwesen aller Presse-Dienstleister bringt MANATNET nur dann eine Pressemitteilung, wenn wir wirklich etwas zu sagen haben. Denn die populäre Vergewaltigung von (Online-) Pressemeldungen als Turbolader im Rahmen der eigenen Suchmaschinen-Optimierung ist für jeden Insider ein Grauen. Nicht zuletzt auch für die Journalisten, die in belanglosem Zeugs untergehen.

 

So hatte sich MANATNET im Jahr 2010 auf drei und im Jahr 2011 auf zwei Pressemitteilungen beschränkt. Im Jahr 2012 hatten wir dann ganz ausgesetzt – um dann an diesem Montag gleich zwei Meldungen zu veröffentlichen.

 

Ganz offensichtlich wurden unsere Informationen als „relevant“ eingeordnet, denn die Abrufe der Journalisten erreichten in kürzester Zeit ein für uns nie erreichtes Volumen: Heute Morgen um 11.00 Uhr (also nur vier Tage später) weist die Statistik für unseren „Jubiläumsbonus“ 1.015 Abrufe nach – und für mein Interview „Interim Management: Kenn´ ich nicht – mach´ ich nicht!“ noch einmal rund 54 Prozent mehr (1.563 Abrufe).

 

MANATNET_PR_STATS_10_MAI_2013

 

Zur Klarstellung: Diese Meldungen wurden von den Journalisten selbst abgerufen, also vom Presseportal heruntergeladen – keineswegs von uns in deren E-Mail-Eingang gemüllt.

 

Möglicherweise ist die Schlussfolgerung zulässig:

 

Belangloses kommt nie von MANATNET!

 

Montag 06. Mai 2013

GUTE INTERIM MANAGER ZU FAIREN PREISEN

AIMP Urkunde zum 10-jährigen Jubiläum von MANATNET gestalter von Gaetano Groß

Nun denn: Heute feiern wir unser zehnjähriges Jubiläum! Gestern, am 5. Mai vor 10 Jahren, haben wir MANATNET als auf das Interim Management spezialisierten Marktplatz freigeschaltet. Wer möchte, kann sich hier unsere Pressemitteilung von damals anschauen oder den kleinen Artikel, den die Zeitschrift Capital ein paar Monate später brachte.

 

Viel ist geschehen in den vergangenen Jahren, aber nun haken wir diese ersten zehn Jahre ab: Die Tür steht offen zur nächsten Dekade.

 

In den kommenden zehn Jahren werden wir unser Geschäft deutlich ausbauen. Hierfür müssen wir den Marktplatz noch nutzerfreundlicher und bekannter machen.

 

Als ersten Schritt haben wir deshalb den Registrierungsprozess für Interim Manager vereinfacht. Noch in diesem Quartal werden wir einen weiteren, wesentlichen Schritt in diese Richtung gehen.

 

Gleiches gilt für den Registrierungsprozess für nachfragende Unternehmen.

 

Wir haben die Suchmaske in die MANATNET-Site integriert – auf Vorschlag der Nutzer.

 

Ebenso wird im Laufe dieses Quartals die „normale“, mächtige Datenbankabfrage um eine „leichtere“ Möglichkeit erweitert – damit noch mehr Nutzer den Marktplatz MANATNET einfach einmal ausprobieren.

 

Das alles dient dem Ziel, MANATNET für die Internet-Nutzer einfacher zu machen.

 

Das Ziel, noch bekannter zu werden, wollen wir vor allem mit unserer Jubiläumsaktion erreichen:

 

Für neue Projekte zahlt MANATNET 10 Prozent als Bonus an den Kunden!

 

Unternehmen, die einen Interim Manager über MANATNET beauftragen, vergüten wir 10 Prozent der Rechnung des Interim Managers als Bonus.

 

Es ist mir wichtig zu betonen, dass dies auf keinen Fall die Tagessätze der Interim Manager reduziert und damit nicht deren Einkommen schmälert. Stattdessen erfolgt die Rückvergütung ausschließlich aus den eigenen Mitteln von MANATNET. Diese Aktion ist an keine Bedingungen oder Einschränkungen gebunden und endet erst zum Jahresende.

 

Selbstverständlich habe ich über diese Aktion im Vorfeld intensiv mit einem sehr engen, aber heterogenen Kreis besprochen – konsequent außerhalb des Interim Management-Geschäftes. Im Ergebnis ist unsere Bonus-Aktion deutlich anders ausgestaltet worden, als ich sie angedacht hatte: Ein weitgehend normaler Vorgang bei MANATNET.

 

Am vergangenen Donnerstag habe ich dann einen befreundeten Providerkollegen, dessen Meinung ich sehr schätze, über unsere Pressemitteilung von heute Morgen vorab informiert.

 

Er antwortete unter anderem: „Ganz offen: sicherlich bringt Dir die Aktion wieder Bonuspunkte bei der Wahl des Enfant Terribles unserer Branche, aber es fügt einen Unterstrich mehr unter Dein (sicherlich nicht gewolltes) Image des „Billigheimers“.

 

Daran knabbere ich schwer seitdem.

 

Selbst, wenn das im Zweifel die nächste Dekade dauern wird: Irgendwann wird auch der letzte Kunde erkannt haben, dass MANATNET keine „billigen“ Interim Manager anbietet – sondern tolle Interim Manager günstiger.

 

Das ist möglich, weil unser eigenes, internetzentriertes Unternehmen weniger Kosten verursacht, die wir durch unsere Marge abdecken müssen.

 

In der Folge entlastet das auf der Kundenseite Cashflow, G&V und Kostenrechnung.

 

Ich warte auf den ersten Kunden, der mir sagt, dass er das nicht gut findet.

 

Bis dahin gilt für uns:

 

Gute Interim Manager zu fairen Preisen!