TAGESSÄTZE IM INTERIM MANAGEMENT ÜBER BANKEN UND INTERNET AM HÖCHSTEN

Quelle: www.piqs.de © Fotograf: Divi-ded – Titel: Augenblick

Ja, kaum zu glauben, aber der Frühling naht: Auch die Umfragen zum Interim-Geschäft sprießen…

 

Ich habe am vergangenen Wochenende die Ergebnisse der AIMP-Providerumfrage in Charts gegossen – es war ohnehin ein unterirdisches Wetter.

 

Heute Mittag haben mein Co-Autor, Thorsten Becker, unsere Treuhänderin, Vera Bloemer, und ich die Ergebnisse besprochen und die erste Qualitätssicherung vorgenommen.

 

An der diesjährigen AIMP-Providerumfrage, deren Ergebnisse wir im Rahmen des AIMP-Jahresforums 2013 vorstellen werden, haben erstmals 17 Interim Provider teilgenommen – so viele wie nie zuvor: Ein sattes Fundament inzwischen!

 

Ludwig Heuse kommt stets etwas früher mit seiner Studie „Interim Management in Deutschland“ – diesmal also zum Jahr 2012.

 

Ich sage es an dieser Stelle ausdrücklich: Ich respektiere sowohl den Kollegen Ludwig Heuse als auch seine Studie! Das widerspricht nicht der Tatsache, dass wir mitunter unterschiedlicher Meinung sind: Genau genommen sind seit zehn Jahren die meisten Marktteilnehmer und ich unterschiedlicher Meinung. Dennoch kann man sich gegenseitig respektieren: Ja, das geht – sogar in unserem Land!

 

Die Heuse-Studie wird seit nunmehr zehn Jahren erstellt und in diesem Jahr haben gut 1.000 Interim Manager teilgenommen.

 

Die Heuse-Studie hat somit ihren festen Platz im Interim-Geschäft in Deutschland. Und nichts ist müßiger als die Frage, welche Studie die bessere sei: Die von Heuse oder die vom AIMP. Wenn 1.000 Interim Manager ihre Meinung kundtun, dann höre ich zu – und das: genau.

 

Manche Erkenntnisse der Heuse-Studie decken sich mit den Ergebnissen der AIMP-Providerumfrage – andere nicht. Und ich frage mich natürlich: Woran kann das liegen?

 

Ich habe keine sichere Antwort auf diese Frage, aber eine starke Vermutung: Die Antworten der Heuse-Studie kommen von den Interim Managern selbst, während die Ergebnisse der AIMP-Studie ausschließlich auf die Antworten von Providern zurückgehen.

 

Eine andere Sichtweise jeweils, vielleicht – aber sicher keine „richtige“ oder „falsche“.

 

Jedoch bleibe ich an zwei Facetten der Heuse-Studie hängen. Natürlich:

 

1. Untersucht wurde „Die Wertigkeit der unterschiedlichen Vertriebsschienen und Honorierung der diesbezüglichen Projekte – Eigenakquise vs. Provider vs. Online-Jobbörsen und Social Media“

 

Als Ergebnis wurde festgehalten: „Provider stehen gut da, aber von den Eigenkontakten erwarten die Interims Manager eindeutig am meisten.“ Und, Achtung: „Auf Online und Social Media ruhen wenig Hoffnungen, wie auch auf den anderen Vertriebsschienen.“.

 

2. Untersucht wurden „Das Verhältnis der Tagessätze in Bezug auf die Vertriebsschienen“ mit dem Ergebnis:

 

„Gut honorierte Projekte kommen nicht über das Internet!“ Sorgsam achtet die Studie auf das Ausrufezeichen, das darüber hinaus in der gesamten Studie nur noch ein einziges Mal in einer Ergebniszeile verwendet wird („Die Tagessätze bei Interim Management-Bank-Projekten sind eindeutig die höchsten!“).

 

Okay, so sehen das die Interim Manager. Dann ist das ein richtiges Ergebnis innerhalb der Studie. Daran gibt es nichts zu Deuteln.

 

Nichts zu deuteln gibt´s auch daran: Dieses Denken ist falsch! Völlig falsch!

 

Mitunter fühle ich mich zurückversetzt in die Jahre 1997/1999 – die Anfänge der Komerzialisierung des Internets in Deutschland.

 

Verkauf von Autos über das Internet? Never ever!

Verkauf von Schuhen über das Internet? Never ever!

 

Ungezählte weitere skeptische Fragen. Das „Never ever“ untermauert mit den mächtigsten Begründungen.

 

Ich kann mich nicht an eine einzige Branche, an eine einzige Anwendung entsinnen, deren Entwicklung damals richtig eigeschätzt wurde.

 

Ja, ich weiß, ich bin unbelehrbar: Die gesamte Welt kann sich dem Internet nicht entziehenbis auf das Interim Management. Ein kuscheliger Hort tradierter Glückseligkeit.

 

Nun denn:

 

Die beiden bestbezahlten Projekte bei MANATNET haben einen Tagessatz von jeweils 1.800 Euro (plus Spesen und MwSt.) erzielt:

 

Das eine kam über meine persönlichen Kontakte zu einer Bank.

 

Das andere kam direkt über den Internet-Marktplatz MANATNET. Ein kleiner Mittelständler suchte einen CRO.

 

So betrachtet, (ja, ja, ich weiß, so geht das nicht, Becker!), ist man geneigt zu glauben:

 

Tagessätze im Interim Management über Banken und Internet am höchsten.

 

 

 

 

PS: Ohne Ausrufezeichen…

GUT GEGEN SEELISCHE ERKRANKUNGEN IM INTERIM MANAGEMENT

 

http://piqs.de/fotos/search/knospe/99932.html

„Deutlicher Anstieg der Zugriffe auf die Interim Manager-Profile bei MANATNET im Januar“ oder aber „Belastung am Arbeitsplatz als Basis für seelische Erkrankungen“. Zwischen diesen beiden Themen konnte ich wählen – für meinen heutigen Blogeintrag.

 

Ich entwerfe meinen Blogeintrag stets am Donnerstag und überschlafe meinen Entwurf dann. Ein Akt der Vorsicht!

 

Nun, gestern wurde es wieder spät: Die zum Monatsende erforderlichen Arbeiten am Marktplatz (vor allem die Werbung für die neuen Interims Manager) und ein erstes Abtauchen in die Finanzplanung für das im April anstehende AIMP-Jahresforum: Da hab´ ich – Teufel auch! – zum zweiten Thema einfach keinen Zugang gefunden.

 

Wieder nicht.

 

Im September des vergangenen Jahres habe ich an dieser Stelle geschrieben: „Eine Schlechtwetterfront naht im Interim Management“. Bemerkenswerterweise hält dieser Beitrag den dritten Platz auf der Beliebtheitsskala, tagesaktuell nachgewiesen von Worldpress.

 

Übertroffen nur an zweiter Stelle von „Eine typische Woche im Interim Management“ und, wen kann das wundern?, der klaren Nummer eins: „AIMP-Jahresforum – eine große Familienfeier“.

 

Im September hatte ich darüber geschrieben, erneut, dass die Zugriffszahlen auf MANATNET ein sehr guter Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land sind. Und, von Juli auf September des vergangenen Jahres waren die Zugriffszahlen auf die Profile der Interim Manager um ein Drittel eingebrochen. Dort verharrten sie für die folgenden Monate. Von befreundeten AIMP-Providern habe ich in der gleichen Zeit gehört, dass sie [die Provider] nicht auf Rosen gebettet waren.

 

MANATNET auch nicht.

 

Heute aber kann ich von Rekord-Zugriffen für den Januar 2013 berichten. Ja, ich gebe gern zu: Das überrascht mich schon sehr!

 

Ich kann hier natürlich nicht auf die Details eingehen, denn die genauen Zahlen bleiben den bei MANATNET registrierten Interim Managern vorbehalten.

 

Aber so viel kann ich hier sagen: So hohe Zugriffe wie im Januar 2013 hatten wir im ganzen Jahr 2012 nicht. Und ich muss schon die Statistiken für den Juli 2011 herauskramen, um die Januar-Zahlen dieses Jahres zu überbieten.

 

Eine gute Nachricht?

 

Ich denke schon! Aber Achtung: Diese Entwicklung muss sich noch in den kommenden beiden Monaten bestätigen – wie beim ifo-Index.

 

Aber dennoch fängt das Jahr irgendwie nicht so wirklich schlecht an. Und das ist nicht zuletzt:

 

Gut gegen seelische Erkrankungen im Interim Management!

 

MANATNET IST KEIN HORT FÜR UNPROFESSIONELLE INTERIM MANAGER

Quelle: www.piqs.de - © Fotograf: zwischendenwelten – Titel: Blick

Am Anfang jedes neuen Jahres häute ich mich. Zumindest fühle ich mich so.

 

Das alte Geschäft, abgenutzt, matt und gebraucht, wird abgestreift – und sorgsam in eine Ecke gelegt: Wir werden darauf zurückgreifen müssen. Das neue Geschäft kann kommen. Glänzend und unberührt.

 

Das alte Geschäft – sorgsam in eine Ecke gelegt.

 

Wir brauchen noch viele Daten aus 2012 für die AIMP-Providerumfrage 2013. Der neue Fragebogen ist entworfen und wird am kommenden Montag mit meinen Partnern, Vera Bloemer und Thorsten Becker, verabschiedet. Danach an die Teilnehmer versendet.

 

Wir brauchen viele Daten für die MANATNET-Statistiken. Volle Transparenz halt.

 

Die Analyse aller Tagessätze zum Jahresende. Das Ergebnis ist bereits versendet an alle Interim Manager von MANATNET. Die Verdichtung im INTERIMTREND ist bereits online.

 

Die Analyse aller Skills der anbietenden Interim Manager zum Jahresende. Das Ergebnis ist bereits online.

 

Die zum Jahresende aktualisierte Unternehmenspräsentation. Das Ergebnis ist bereits online.

 

Die Analyse der Akquisitionskanäle für beide Kundengruppen: Interim Manager und Unternehmen. Fertig.

 

Kein Grund zum Jubeln! Das ist ein ganz normaler Regelprozess. Deshalb sind wir bereits fertig, während andere Schnee suchen.

 

Und doch ist es diesmal anders: Erstmals haben wir einem Dutzend Interim Managern gekündigt.

 

Nach bald zehn Jahren war ich es leid!

 

Es gibt Interim Manager, die aktualisieren ihren Lebenslauf nicht – ihren „Verkaufsprospekt in eigener Sache„. Das zwingt mich dazu, regelmäßig nachzuhaken, wenn mir auffällt, dass ein Lebenslauf veraltet ist. Künftig wird unser System mir diese schwachsinnige Zeitverschwendung abnehmen.

 

Die tollsten Argumente kommen dann mitunter, weshalb der Lebenslauf veraltet ist. Als kundenorientierter Mensch akzeptiere ich jedes dieser Argumente – unabhängig davon, wie sehr mein Hirn tobt!

 

Und ich bitte Outlook in jedem einzelnen Fall, mich in acht Wochen daran zu erinnern, dass ich den neuen Lebenslauf überprüfen muss.

 

In aller Regel muss ich dann feststellen, dass kein neues Dokument vorliegt.

 

Dann startet der Prozess von vorn: Anschreiben, Antwort abwarten, Outlook einspannen – und dann nach acht Wochen erneut überprüfen.

 

Ja, ich trau mich kaum, das zu sagen: Ich mache das dann auch noch ein drittes Mal.

 

Dann aber sperre ich die Daten der jeweiligen Interim Manager am Marktplatz MANATNET!

 

Das tue ich schon, weil meine Leidensfähigkeit tatsächlich begrenzt ist: Denn jeder Kunde, der während eines solchen Zeitraums einen solchen Lebenslauf von MANATNET herunterlädt, fragt mit süffisantem Lächeln, ob wir noch ganz gescheit seien, einen Lebenslauf von – sagen wir – 2011 anzubieten.

 

Ich hasse diese Gespräche über alle Maßen!

 

Ein letztes Mal schreibe dann ich diesen Interim Managern – wieder acht Wochen später: Einen echten Brief, keine Mail – ja, tatsächlich! Die Kündigung der Geschäftsverbindung. Unfassbar!

 

Zwei Briefe kamen zurück als „unzustellbar“. Zehn weitere wurden nicht beantwortet.

 

Die Daten von zwölf Interim Managern wurden daraufhin zum 1. Januar 2013 gelöscht.

 

Da leide ich wie ein Hund. Doch, sorry guys:

 

MANATNET ist kein Hort für unprofessionelle Interim Manager!

 

FERNAB ALLER GESCHMOLZENEN SCHNEE-PISTEN

Quelle: www.piqs.de - © Fotograf: Elsa_1 – Titel: Tauwetter

Mein letzter Blog-Eintrag in diesem Jahr. Das traditionelle Verhaltensmuster würde mich jetzt zu einem Rückblick verführen. Ich widerstehe dem.

 

Der eine oder andere Kollege berichtet von „Anfragen jetzt gerade noch vor dem Jahresende“. Ich freue mich für ihn.

 

Mit dem Bild seines Kunden vor meinen Augen: Am anderen Ende – mit dem Smartphone im winterlichen Fäustling. Schnell noch einen Deal anschiebend – von der frisch geschmolzenen Ski-Piste. Mit einem gütigen Lächeln auf den Lippen – den überzogenen Tagessatz aus tiefer Überzeugung hold akzeptierend.

 

Meine Güte!

 

Ich schaue nach vorn. Vorsichtig optimistisch. Eine nahezu heroische Leistung für den Minister der Finsternis.

 

Wir werden wohl kein leichtes Jahr vor uns haben. Aber, wenn wir mal wirklich ehrlich sind: Wann war das jemals so?

 

Wir werden im kommenden Jahr unser Zehnjähriges feiern. Life geschaltet hatten wir MANATNET im Mai 2003, aber alle Vorarbeiten erfolgten bereits im Jahr 2002: Im Jahr nach jenem furchtbaren 11. September und den darauf folgenden wirtschaftlichen Einbrüchen. Im Jahr 2002 gingen in Deutschland 37.620 Unternehmen in die Insolvenz – und wir erwarteten durchaus eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland.

 

So falsch habe ich selten gelegen, denn die nachhaltige Verbesserung des wirtschaftlichen Umfeldes dauerte noch bis zum Jahr 2006.

 

In der Folge gingen so namhafte Interim Provider wie Protem (eine Heidrick & Struggles-Tochter) oder TMP unter. Bemerkenswerter Weise galten beide damals als Marktführer.

 

Und wenn ich heute die Business-Pläne herauskrame, die wir zur Gründung von MANATNET gemacht hatten, dann kommen mir noch immer die Tränen: Ein auf Drängen der letztlich dann doch nicht finanzierenden Banken mehrfach überarbeitete, wunderbare Arbeit in Excel-High End – aber inhaltlich halt völlig daneben.

 

Wenn ich MANATNET aus dem Jahr 2002 und MANATNET heute vergleiche, dann liegen dazwischen schon Welten. Letztlich kann das auch gar nicht anders sein: Ständig steigende Anforderungen der Nutzer erzwingen das.

 

Im Kern ist MANATNET nach zehn Jahren noch immer ohne Wettbewerber – also offenbar ein Unternehmen mit einem tatsächlichen, nicht einem vorgeblichen USP. Und am Ende des ersten Quartals 2013 werden wir hier noch einmal nachlegen.

 

Damit wir diesen Termin halten können, arbeiten unsere Techniker auch in der ruhigen Zeit vor Weihnachten, zwischen den Jahren und am Anfang des neuen Jahres. Und dann noch mit mir im Nacken

 

Auch heute.

 

Fernab aller geschmolzenen Schnee-Pisten.

 

Interimsmanagement

HAM-MAYA-NOMMA-HINBEKOMMA!

Quelle: www.piqs.de - © Fotograf: Frank Kovalchek – Titel: Sweet but ancient Mayan vendor looking totally frazzled...

Weihnachtsblogs sind keine einfache Sache: Du hast rund 1.200 individuelle Weihnachtsgrüße bereits versendet und auch bei XING hast Du alle gegrüßt. Elektronisch – denn sonst erschlägt Dich in Gedanken die eine Hälfte, weil Du Bäume meuchelst.

 

Elektronisch – und die andere Hälfte erschlägt Dich in Gedanken, weil Du die Weihnachts-Riten der Eltern verrätst….

 

Wofür dann noch ein Weihnachtsblog?

 

Ich bin nicht allein mit dieser Schwierigkeit: Das zeigen die Weihnachtsblogs der Interim-Welt ganz eindeutig – mit deren Ausrichtung auf Eigenlob auf der einen und dem Recycling altbekannter Weihnachtsstories auf der anderen Seite.

 

In diesem Jahr ist es jedoch ein wenig leichter – und ich gebe zu: Schon früh war mir klar, dass ich der Versuchung erliegen würde, mein Weihnachtsblog mit dem für heute avisierten Untergang der Welt zu verknüpfen. Welch ein herrlicher Aufhänger für den Minister der Finsternis – und: Eine solche Chance kommt so bald nicht wieder!

 

Nun ist es so, dass ich an diese „Vorhersage“ nicht glaube, die zahllosen Kabarettisten und Komikern (neudeutsch: Comedians) zahllose Gags ermöglicht hat. Hierbei war eine Trickfilm-Biene samt Sänger mit Migrationshintergrund die klare Favoritin.

 

Zudem genießt der folgende Satz, den ich irgendwo aufgeschnappt habe, meine uneingeschränkte Sympathie:

 

„Wenn die Maya gut darin gewesen wären, in die Zukunft zu schauen, dann gäbe es noch heute Maya….!“

 

Auf der Grundlage dieser Einschätzung bin ich zuversichtlich, dass mein Blog auch an diesem 21. Dezember 2012 pünktlich um 15.00 Uhr den Cyberspace bereichern wird.

 

Wenn Sie das also noch lesen können, dann ist noch mal alles gut gegangen. Und: Uns verbleibt somit noch genügend Zeit, unsere Welt aus eigener Kraft zugrunde zu richten!

 

Genießen Sie deshalb ein paar schöne Feiertage: Ich wünsche es Ihnen von Herzen!

 

Und danach, so ab 9. Januar, einen fulminanten Start ins Jahr 2013 – so ohne Maya-Menetekel:

 

Ham-maya-nomma-hinbekomma!

 

PS: Blablameter-Bullshit-Index für diesen Blog-Eintrag: 0.09 – All time record! Zufall? Kam-maya-kaum-glauben…

 

DIE NEWSLETTER-ZEITEN SIND VORBEI!

Quelle: www.piqs.de - © Fotograf: Helvetica – Blätter

Interim Management-Newsletter an unsere Unternehmenskunden. Wie oft habe ich mich mit diesem Thema beschäftigen müssen? Auch an dieser Stelle – zuletzt vor gut einem Jahr:

 

INTERIM MANAGEMENT-NEWSLETTER – ADE

 

HARRY, HOL SCHON MAL DAS STREICHHOLZ!

 

PHOENIX – ODER DOCH NUR ASCHE

 

Hin- und hergerissen zwischen „Lebenswichtige Komponente in der Kundenbindung“ und „Sisiphos-nahes Geschreibsel für den Mülleimer“.

 

Hin- und hergerissen zwischen kurz und knackig, dafür häufig – und ausführlich und tiefschürfend, dafür aber seltener.

 

Hin- und hergerissen zwischen Hoffnung und Furcht. Der Hoffnung, dass die Kunden den Newsletter als „News to use“ ansehen und das positiv auf MANATNET abfärbt – und der Furcht, dass sie ihren Spamfilter meinen Newsletter abfangen lassen.

 

Meine Leser wissen, dass ich oftmals recht pragmatisch unterwegs bin. So benötigt es keine überbordende Phantasie, um auf die Idee zu kommen, die Kunden einfach zu fragen, was sie über den Newsletter denken.

 

Zweimal habe ich das gemacht – und danach den Newsletter am Feedback der Kunden ausgerichtet. So rundum wohlgefühlt habe ich mich dadurch jedoch keinesfalls! Denn die geringe Rücklaufquote (knapp 20 Prozent) hat mich in beiden Fällen betrübt.

 

Ich weiß, einige werden jetzt einwerfen, knapp 20 Prozent seien doch gar nicht so schlecht. Möglich. Mich betrübten die anderen etwa 80 Prozent, die nicht geantwortet hatten. Im Kopf des Ministers der Finsternis wird das so gewertet:

 

80 Prozent Deiner Leser interessiert Dein Kram schlichtweg nicht!

 

Heute ist eine weitere trübe Facette hinzugekommen.

 

Seit heute sehe ich mich als Autor eines Newsletters obendrein nennenswerter Risiken in Form von Abmahnungen ausgesetzt.

 

Ist es ein Zufall, dass gerade vor ein paar Tagen genau das einem befreundeten Provider-Kollegen widerfahren ist? Eine Abmahnung und die, Achtung!; strafbewehrte Aufforderung zur Abgabe einer Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung: Weil er an einen Kontakt, der ihm seit sechs Jahren bekannt ist, seinen Newsletter versendet hat. Ach ja, nicht zu vergessen: 546,49 Euro sind bitte umgehend an den abmahnenden Anwalt zu zahlen.

 

Was also passierte heute?

 

Unterschätzt mir Twitter nicht! Ich erhalte einen Tweet mit dem Titel:

 

Aufreger des Monats: Urteil OLG München – Double-Opt-In-Checkmail ist Spam

 

Der Tweet verlinkt auf das Blog von Ralph Günther von Exali. Ich zitiere:

 

„Es ist eine Entscheidung voller Sprengstoff […], die das Online-Marketing um Jahrzehnte zurück in die Vergangenheit katapultiert, wie es unter Experten heißt: Im Rahmen des Double-Opt-In-Verfahren verschickte Bestätigungsmails stellen unerwünschte Werbung – und damit Spam – dar. Das hat das OLG München in einem jetzt veröffentlichten Urteil entschieden. Eine Katastrophe für alle, die Newsletter verschicken und dabei auf „Nummer sicher“ gehen wollen.“

 

Und weiter:

 

„Denn im Klartext bedeutet das Urteil: Bereits die Bestätigungsmail – und damit also ausgerechnet die „Anti-Spam“-Mail, die Spam verhindern soll – stellt selbst schon Spam dar, wenn kein Nachweis über das Vorliegen einer Einwilligung geführt werden kann. Dabei erbringt doch gerade diese Checkmail selbst erst den Nachweis dafür, dass der Empfänger einverstanden ist…“

 

Ja geht´s noch?

 

Niemanden, aber wirklich niemanden, möchte ich länger damit quälen, dass ich viele Stunden in meinen Newsletter investiere – über Monate Themen sammle, stundenlang die Texte feile, womöglich noch einen Cartoon bei Gaetano in Auftrag gebe (und natürlich bezahle!), das Ganze individualisiere und personalisiere, qualitätssichern lasse …

 

Noch wichtiger – und dabei fahre ich die Amplitude meiner Arroganz wissentlich ans Maximum:

 

Ich werde auf gar keinen Fall zulassen, dass meine für ausgewählte Empfänger kostenlos erbrachte Arbeit auch noch als Spam bezeichnet wird – und dann obendrein womöglich einen besonderen Typus von Anwälten ernährt!

 

Never ever!

 

Ich werde daher meinen Newsletter an Unternehmen heute beerdigen. Am Ende des Monats November – nach 10 Jahren!

 

Ich werde mich stattdessen auf´s Bloggen konzentrieren und auf die eine oder andere Sache.

 

Wer etwas von mir wissen will, kann mich gern fragen. Dafür war ich immer gern da und dafür werde ich auch weiterhin gern da sein – und das, so gut wie jederzeit.

 

Aber eins ist sicher:

 

Die Newsletter-Zeiten sind vorbei!

 

DAS HABEN WIR GUT HINBEKOMMEN – BIS AUF DIE „FEUERWEHR“

Quelle: www.piqs.de - © Fotograf: Hecht1969 – Titel: 112

Der Anruf kommt von PR MarCom, dem Pressepartner des AIMP. Das Magazin „Personalwirtschaft“ wird in der Dezemberausgabe unter anderem das Thema Interim Management behandeln. PR MarCom spricht daraufhin mit der zuständigen Journalistin und fragt, ob und wie der AIMP sie unterstützen könne.

 

Im Ergebnis kann sie Zahlenmaterial über den Interim-Markt gebrauchen: Wie immer. Gut, dass wir die AIMP-Providerstudie haben!

 

Aufgrund der Ausrichtung des Magazins interessiert sich die Journalistin besonders aber für das Thema Interim Management aus Sicht des HR-Bereichs.

 

Im Kern läuft es darauf hinaus, die Frage zu beantworten: Wie genau kommt die Personalabteilung an die Interim Manager für den jeweiligen Fachbereich – und wie genau läuft dann der Prozess ab – bis der Interim Manager seine Arbeit im Unternehmen aufnimmt.

 

Das ist ja mal ein toller Ansatz! Endlich einmal eine konkrete Geschichte, praxisorientiert und fernab von allem Ritter-Retter-Feuerwehr-Geblubber!

 

Folglich habe ich mich leichten Herzens bereit erklärt, diesen Text für die Journalistin zu verfassen. Nicht einmal die strikten Vorgaben des Verlags samt „Autorenhinweisen“ haben mich erschüttert („Der Umfang sollte in etwa 9000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) sein, abzüglich 500 Zeichen, falls Sie eine Grafik einbauen möchten, was wir grundsätzlich begrüßen. Die Grafik muss…“).

 

Dann läuft der klassische Prozess auf meiner Seite ab: Text schreiben, Text überschlafen, erstes Feilen des Textes, Text an PR MarCom zum zweiten Feilen – und dann: einen Dritten gegenlesen lassen und um Feedback bitten.

 

In diesem Fall ist das Judith Müller, eine von mir sehr geschätzte Interim Managerin für den Bereich Personal. Auf der Grundlage des Feedbacks von Frau Müller erhält der Artikel seine endgültige Fassung.

 

Weiterleiten an PR MarCom.

 

Weiterleiten an die Journalistin.

 

Einige Tage später erhalte ich den Artikel in der Fassung, wie sie die Redaktion vorsieht. Doch, ich bin sehr zufrieden!

 

Titel: „Wanted: Flexibel, erfahren, spontan“

 

Jedoch stockt mir der Atem, als ich den Untertitel lese:

 

„Tipps für die Suche und Auswahl der Feuerwehr im Unternehmen.“

 

Neeeeiiinnn! Bitte nicht!

 

Über PR MarCom gehe zurück an die Journalistin:

 

„Ich meide den Begriff „Feuerwehr“ wie die Pest, weil er die Interim Manager in die Nähe der Krise rückt – und genau dort gehören die meisten Interim Manager nicht hin (was der Artikel auch nachweist!). Dieser Begriff in einem Artikel von mir käme nicht gut und zudem wäre er widersprüchlich zu meinen Aussagen an anderer Stelle. Was spricht gegen „.. für die Auswahl der Interim Manager“ oder „für die Auswahl der Manager auf Zeit“?

 

Nun hoffe ich inständig auf ein Einsehen der Redaktion.

 

Bis dahin lautet mein Feedback an PR MarCom:

 

„Das haben wir gut hinbekommen – bis auf die „Feuerwehr“….“

 

DIE ALLEINSTELLUNG VON MANATNET IM INTERIM MANAGEMENT

Quelle: www.piqs.de - © Fotograf: Darwin Bell – Titel: Blue vs Green

So ganz langsam nähert sich MANATNET, Europas erster Internet-Marktplatz für Interim Management, seinem zehnjährigen Bestehen. Wir haben Wasser gesoffen und Triumphe gefeiert. Ein typisches Unternehmens-Dasein eben.

 

Bin ich auf etwas stolz? Ein wenig schon. Und zwar darauf, dass wir die Cassandra-Rufer aus den ersten Tagen, widerlegt haben. Die einen hatten uns den krachenden Untergang prophezeit – die anderen hatten uns die Pest an den Hals gewünscht.

 

Eine Gruppe hatte sich davon wohltuend abgehoben: Die Provider aus dem AIMP. Deshalb mache ich dort mit und deshalb fühle ich mich dort auch sehr wohl. Und anderswo eben nicht.

 

„MANATNET ist der einzige Anbieter, dem es gelungen ist, sich mit einem internet-zentrierten Geschäftsmodell wirklich zu etablieren. Nach MANATNET kommt in diesem Segment eine ganze Weile gar nichts.“

 

Diese Aussage eines sehr geschätzten Provider-Kollegen von außerhalb Deutschlands ließ mir aber dann doch das Herz aufgehen.

 

Diese Position ist ständig gefährdet. Sie gilt es zu verteidigen. Und das kostet richtig Geld. Aber so ist es halt: Entweder wir investieren in „Brick and Mortar“ oder aber in „Bit and Software“. Ohne Investitionen in eine der beiden Optionen wird´s halt schwer in der Zukunft.

 

Wir haben uns von Beginn an für die zweite Option entschieden.

 

Und daher, aufmerksame Besucher des Marktplatzes MANATNET haben das längst bemerkt, investieren wir wieder kräftig in den Marktplatz. Dreistufig.

 

Die erste Stufe ist seit ein paar Tagen abgeschlossen. Wir haben die Datenbank in die Site selbst integriert, so dass Unternehmen, die einen Interim Manager suchen, nicht mehr den Internet-Marktplatz selbst verlassen – was sich im Browser bisher immer im neu sich öffnenden Tab niedergeschlagen hatte. Das hatte einige Kunden irritiert.

 

Ein paar erste, kleine Verbesserungen in der Abfragemaske wurden vorgenommen und das Layout der vollständigen Anzeige der fachlichen Profile der Interim Manager wurde bereits verbessert.

 

Stufe 2 wird im Januar 2013 erfolgen.

 

Stufe 3 im März 2013. Dann zum Zehnjährigen.

 

Viel Geld für Feierlichkeiten wird dann wohl kaum übrig bleiben. Aber irgendetwas werden wir uns einfallen lassen – aber etwas ein ganz klein wenig Ungewöhnliches.

 

Damit das dann auch schön passt zu MANATNET. Denn das soll´s schon ein wenig widerspiegeln:

 

Die Alleinstellung von MANATNET im Interim Management.

 

AM ANFANG WAR DAS WORT – AM ENDE DAS SMARTPHONE

© Fotograf: Pedro Ribeiro Simões – Titel: Talking

Wenn ich auf das Geschäft des Interim Management-Providers schaue, dann hat das ein paar typische Säulen:

 

Qualität der Interim Manager: Hier gibt es doch einige Scharlatane!

 

Qualität der Anfragen von Unternehmen: Hierüber decke ich nachsichtig den Mantel des Schweigens.

 

Qualität des „Matchings“: Das Zusammenbringen von Angebot und Nachfrage – unser Kerngeschäft.

 

Sicher, es gibt noch ein paar andere Säulen, die ich aber allesamt als weniger wichtig einschätze.

 

Mit einer Ausnahme: Kommunikation!

 

MANATNET wird im kommenden Jahr zehn Jahre alt – und trotz aller Unkenrufe und Anfeindungen in den frühen Jahren: MANATNET gibt´s immer noch!

 

In diesen zehn Jahren habe ich gelernt: Die mit Abstand wichtigste Säule ist die Kommunikation – auch im Interim Management. Wen eigentlich kann das überraschen? So tickt unser Geschäft, so ticken andere Geschäfte: So tickt unsere Welt.

 

Information ist heute überall und jederzeit verfügbar. Ein Zustand, den vor etwa 15 Jahren – noch in Zeiten von Netscape – selbst wir uns bei debis nicht vorstellen konnten. Und wir wurden wirklich oft genug für unsere „abenteuerlichen Visionen“ verspottet.

 

Die Kommunikationstechnik erlaubt es uns inzwischen, jedem immer überall und sofort antworten zu können, wenn wir das eben wollen. Die Zauberwörter heißen: Mobiles Internet, Flatrates und Smartphones. Und, nicht dass ich falsch verstanden werde: Ich finde das toll! Welch´ ein Segen! Welche Möglichkeiten!

 

Ich habe irgendwo gelesen, in Deutschland habe nahezu jeder zweite solch ein Smartphone.

 

Nun frage ich mich seit einiger Zeit: Was zum Teufel machen die mit den Dingern?

 

Antworten kommen spät oder aber gar nicht. Feedback kommt gar nicht oder nur aufgrund einer Nachfassaktion von uns. Antworten auf Quittungsfragen dauern eine gefühlte Ewigkeit.

 

Von Unternehmen ebenso, wie von Interim Managern – wenn ich von Profis aus der Liga Kai Otte oder Thorsten Soll einmal absehe.

 

Vielleicht sollten wir uns ein wenig besinnen:

 

Ich bin zutiefst davon überzeugt: Niemand wird zum Kommunikations-Ass, indem er das neue IPhone 5 strahlend vorzeigen kann.

 

Ich werde dadurch zum Kommunikations-Ass, dass ich den Dialog mit meinem Gegenüber aufrechterhalte. Und ein solcher Dialog ist nicht dadurch gekennzeichnet, dass man zwischendurch zu Bett geht.

 

Und ich werde dadurch zum Kommunikations-Ass, indem ich mein Gegenüber stets aktuell informiert halte. Das ist der Kern. Das ist aber auch alles. Mehr braucht´s doch gar nicht!

 

Jedoch: Das gelingt nur durch Worte, keinesfalls durch hochauflösende Displays, schnelle Prozessoren oder gar ein Meer von Apps.

 

Mir scheint, wir sind dabei, eben das zu verlernen.

 

Und das trotz der auf Kommunikation ausgerichteten Spitzen-Technik, ja vielleicht sogar wegen der tollen Technik, die uns zur Verfügung steht. Ein Werkzeug letztlich, wenn auch eins aus der Hochtechnologie – das aber so viele von uns so unsagbar innig lieben, dass sie sich nicht einmal im Restaurant davon trennen mögen.

 

Ich lechze nach einem Rück-Besinnen an genau dieser Stelle. Derzeit jedoch sehe ich noch ein Bild vor meinem Tränen-feuchten Auge:

 

Am Anfang war das Wort – am Ende das Smartphone

 

 

PS: Dieser Blog-Eintrag zum Thema „Kommunikation“ wird mit meinem bisher höchsten Wert (0,33) vom Blablameter abgestraft. Ich bin erschüttert. Ich sollte eine Selbstfindungsgruppe aufsuchen…

EIN SOMMER-BOOM IM INTERIM MANAGEMENT

Sommer ist tote Hose im Interim Management: Das kennen wir seit Jahren. Denn die Kunden sind in den Ferien – und Entscheidungsprozesse kommen nicht von der Stelle, weil stets ein (Mit-) Entscheider grad nicht da ist.

 

Darauf bin ich mehrfach an dieser Stelle, aber auch bei anderer Gelegenheit eingegangen. Darauf war ich folglich auch in diesem Jahr eingestellt.

 

Doch dieses Mal ist das anders – komplett anders. Wir haben bisher drei Anfragen erhalten, doch heute ist erst der 10. des Monats August.

 

Die Anfragen sind – das ist inzwischen wohl der Regelfall – keineswegs trivial, sondern erfordern unseren Pool, unser gesamtes Netzwerk und die Pools der befreundeten AIMP-Provider – um auch nur einen oder zwei Kandidaten für die jeweilige Anfrage zu identifizieren.

 

Was sind die Gründe dafür?

 

Offengestanden, ich weiß es nicht. Im letzten Newsletter für die bei MANATNET registrierten Interim Manager habe ich von einer „kleinen Sonderkonjunktur bei MANATNET“ gesprochen, denn die letzten Wochen waren doch recht erfolgreich für MANATNET.

 

Ein Interim Manager antwortete mir daraufhin:

 

„Die bei Ihnen beobachteten starken Zugriffszahlen auf die Datenbank sind meines Erachtens vermutlich NICHT Ausdruck einer Sonderkonjunktur bei MANATNET.

 

Ich glaube hingegen, dass die deutschen Unternehmen in den letzten acht Monaten so stark wie schon lange nicht mehr erfahren mussten, dass der Personalmarkt nicht – und erst recht nicht schnell – die Leute mit den richtigen Skills hergibt, die die Unternehmen brauchen.

 

Wenn man dann noch sehr schlank aufgestellt ist und keinen engagierten, guten, belastbaren und motivierten Mittelbau mehr hat (i.d.R. selbst von den Unternehmen so herbeigeführt!) und zugleich das jeweilige Problem sehr drängend ist (oder durch Zuwarten dazu wurde), dann ist guter Rat teuer und man besinnt sich auf das moderne HR-Instrument Interim Management. Ich komme zu dieser Einschätzung, weil ich im genannten Zeitraum so viele fundierte und sehr konkrete Anfragen bekam, wie in meiner ganzen Tätigkeit als Interim Manager seit 2002 noch nie!Und diese Anfragen kamen aus allen Richtungen – nicht allein von MANATNET.

 

Meines Erachtens wird die deutsche Interim Management-Branche 2012 als ein Jahr mit einem großen Zuwachs erleben.“

 

Das würde einiges erklären – und vielleicht ist es tatsächlich:

 

Ein Sommer-Boom im Interim Management.